Juhu, ich bin reich!

Na endlich! Es kann ja nicht sein, dass immer nur die anderen Glück haben.

Heute hat es mich nun auch erwischt. Es kam gerade eine Mail rein und danach stehen mir demnächst 15% von 27.5 Millionen US$ ins Haus, das sind nach Google-Rechner gut 3.3 Millionen Euro. Das wird dann wohl reichen, um den Job an den Nagel zu hängen.

Die Mail ging so los:

“Guten Tag,

ich habe Ihre Kontaktadresse von einem vertrauenswürdigen Bekannten
erhalten, dessen Namen ich im Moment nicht nennen möchte erhalten.
Ich möchte Ihnen ein, für Sie profitables geschäftliches Angebot
unterbreiten. Es handelt sich hierbei um den Transfer von 27.5
Millionen US Dollar . Wie Sie sicher verstehen werden, möchte
ich Sie hier um äußerste Diskretion bitten. ”

Diskretion ist selbstverständlich, ich werde die Adresse natürlich nicht weitergeben. Dann ging es eine weile um Apartheid, Politik in Südarfika und erschossene Ehemänner und endet mit…

“Ich habe sehr viel Angst. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen,
das Land, das mir so viel Kummer und Leid gebracht hat zu verlassen.
Ich werde gehen und nie wieder zurückkehren. Ich habe das gesamte Erbe
meines Mannes veräußert und verfüge nun über eine beträchtliche Summe
von 27.5 Mio. US Dollar. Dieses Geld möchte ich nach Europa senden.
Hierfür bitte ich um Ihre freundliche Unterstützung. Ich möchte das
Geld investieren und würde auch hierfür um Ihre Hilfe bitten. Für
diese freundliche Unterstützung möchte ich Ihnen 15% des Geldes
zukommen lassen.
Ich hoffe auf Ihre baldige Antwort und verbleibe höflichst…”

Ich hoffe ja schwer, dass wir bis Weihnachten alle Formalitäten erledigen können und die Überweisung aus Südafrika nicht so lange braucht. Und dann kauf ich mir hier meine Insel…

Na endlich…

Aha, nun hab ich’s also tatsächlich geschafft.

Das Blog-Script lag bestimmt schon ein halbes Jahr auf meiner Festplatte, die Domain gammelte seit über einem Jahr ungenutzt und gelangweilt vor sind hin und die Idee, irgendwann beides zusammenzuführen war auch schon seit Monaten vorhanden.

Nur fehlten der Antrieb, die Zeit, und die Idee, mit was für Inhalt man am besten beides füllen könnte.

Die ersten beiden der drei Probleme sind mittlerweile überkommen, die Idee für den Inhalt stellt sich dann hoffentlich mit der Zeit ein, nur lasst mich erstmal loslegen, bevor der Antrieb wieder zur Neige geht!

Und das wird er, solbald das neue Semester im Juli wieder losgeht. Die Abschlussprüfungen sind allesamt korrigiert, die Noten im System registriert und so ist es schön ruhig hier, mit nur vier Stunden Unterreicht pro Woche und dem gewöhnlichen “mach mal eben hier das und schreib mal eben da einen Brief” – Blödsinn, der sich nunmal nicht vermeiden läßt.

Egal, Blog steht, Inhalt kommt…. (denke ich doch).