Leipzig Time Lapse Video


Viel Arbeit, aber ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Also> Fullscreen, HD, dann Play drücken!

Im Sommer und Herbst 2013 nahm ich mir einfach mal mehrere Nachmittage, Abende, Nächte frei und durchstreifte Leipzig um seine schönsten Ecken festzuhalten. Ich weiß garnicht, wieviele Stunden es insgesamt waren, jedenfalls hatte ich am Ende über 10.000 Einzelbilder. Davon sind nicht alle ins Video eingeflossen, dennoch sicherlich mehr als die Hälfte.

Die Musik übrigens kommt von Psychadelik Pedestrian, einem Independent-Künstler aus GB, mit dessen freundlicher Genehmigung das Video auch auf YouTube eingestellt werden konnte. Er hat jede Menge Tracks draussen, die meisten davon unter Creative Commons. Wer den Sound mag, gern einmal hier reinschauen: toucanmusic.co.uk!

 

Titel sortieren auf MP3-Player

Hier liegen inzwichen einige ältere Hardware-MP3-Player rum, die sich eigentlich wunderbar eignen würden, die Kids damit Hörspiele genießen zu lassen. Das Problem war immer, dass sie die Titel in scheinbar willkürlicher, zufälliger Reihenfolge abspielen. Für Hörspiele natürlich tödlich…

Da uns mal wieder eine länger Autofahrt bevor stand, dachte ich mir, ich suche mal nach einer Lösung. Und die gibt es.
Die Player geben die Titel in der Reihenfolge ab, in der sie im Dateisystem hinterlegt sind. Und die ist tatsächlich eher zufällig.

Um sie nun zu sortieren, gibt es das Command-Line Utility FATSORT. Das geht via apt-get install fatsort zu installieren.

Anschließend wird es angewendet auf den angeschlossenen MP3-Spieler:

sudo fatsort -c -oa /dev/sdb

wobei /dev/sdb dem angeschlossenen MP3-Spieler entspricht. Kann also abweichen.

Um herauszufinden, wie das angeschlossene Gerät identifiziert ist, einfach mal sudo blkid aufrufen.

Und, innerhalb von Sekunden waren alle aufgespielten Tracks in ihren jeweiligen Verzeichnissen alphabetisch sortiert. Funzt also wunderbar.

P.S.: Ach so, man kann so natürlich auch Dateien sortieren auf USB-Sticks, nicht nur MP3-Spielern.

Was Australien mit Haarausfall zu tun hat…

Das Moralempfinden sogenannter “Linkbuilder” liegt offenbar direkt zwischen Waffenlobbyist und Abmahnanwalt. In meinem Australienforum schlug unlängst wieder mal einer auf.

Hier ein kurzer Abriss:

Di. 15. Okt.
User Denisa legt einen Beitrag an “Hilfe bei Haarausfall”

Inhalt: Ich bereite mich gerade wieder auf meine nächste Australien Reise vor und habe dabei ein recht großes Problem. Da ich dort verschiedene Jobs annehmen werde und ich dafür teilweise auch mein Aussehen zählt, geht die Sache mit dem Haarausfall natürlich gar nicht. Was kann man dagegen tun, damit das nicht schlimmer wird?

Di. 15. Okt.
Ein ehlicher Nutzer bemüht sich, um eine halbweg sinnvolle Antwort auf diesen Quatsch.

Mi. 16. Okt.,
User Denisia legt sich einen neuen Account und einen anderen Benutzernamen zu und antwortet sich selbst:
Inhalt: Hallo, mein Vorposter hat dir ja bereits einige Foren genannt, wo du vielleicht auf größere Resonanz mit deinem Problem stoßen würdest. Ansonsten kann ich dir nur den Arzt [Link] empfehlen. Dort kannst du dir im Bedarfsfall Haare transplantieren lassen.

Unterirdisch. Aber leider verdienen damit wirklich Menschen ihren Lebensunterhalt…

Es herbstet in Leipzig…

Leipzig im Herbst Rosental im Herbst Herbstlaub

…und zwar so schön, dass ich heute auf dem Rückweg aus der Stadt einfach mal am Rosental anhalten musste, um einige Impressionen einzufangen. Leider dauerte es nicht lange, bis ein leichter Niesel einsetzte und ich dann doch lieber die Kamera wieder im trockenen Rucksack verstaute.

Aber so lange es noch so schön ist, muss man diesen Herbst einfach genießen!

Time Lapse Essentials: ND-Filter

ND-filter

Immer mit in der Fototasche sind diese beiden Grau-Filter, einmal ND8, einmal ND16. Für vernünftige Time Lapse-Aufnahmen am Tage sind die unerlässlich.

Warum?
Neutraldichtefilter (ND-Filter eben) sorgen dafür, dass weniger Licht ins Objektiv fällt, sie machen sie Linse also langsamer. Das führt zu längeren Verschlusszeiten, um die selbe Belichtung auf dem Bild zu erzielen. Wenn ich an einem klaren, sonnigen Tag unterwegs bin, und sagenwirmal eine Stadtszene einfangen will, dann beträgt bei kleinstmöglicher Blende (f22) und auf ISO100 die Belichtungszeit immer noch 1/12 Sekunde. Für eine vernünftige Time Lapse Sequenz ist das viel zu kurz. Mit so einer kurzen Belichtungszeit entsteht am Ende ein Stakkato von Einzelbildern, keine flüssige Sequenz. Vielmehr wähle ich die Belichtungszeit so, dass die Einzelbilder möglichst nahtlos aneinander passen.

Beispiel: 
Das Intervall beträgt 3 Sekunden. Die Belichtungszeit setze ich dann auf mindestens 2 Sekunden, so dass Menschen und Autos Streifen ziehen, die auf den Folgebildern ineinander verschwimmen. Bei einer Belichtungszeit von nur Millisekunden gelingt das nicht. Und deshalb muss Freund ND-Filter aufs Gewinde!

 

Die Nacht um die Ohren geschlagen…

IMAG0690
… hab ich mir heute am Reichstag. Aber das Wetter war ja auch zu schön: Weitgehend klarer Himmer mit einigen dezenten zerzausten Wölkchen, ein leuchtender Mond im Hintergrund, und dazu war es so warm, dass ich nur eine leichte Windjacke im Gepäck hatte. Ohnehin war der Rucksack mit Stativ, Kamera und Objektiven voll. Mehr hätte auch nicht eingepasst.

Interessant war das Gespräch mit einem Angler, der dort an der Pleiße regelmäßig fischt. er meinte, es gäbe dort richtig was zu fangen und er brächte eigentlich jedes Mal einen dicken Fisch für seine Frau mit nach Hause…

So gegen 23:00 war es dann auch Zeit für mich einzupacken. Die Bilder werden dann morgen ausgewertet…

Du bist nicht allein…

IMAG0725Dachte sich dieser Grashüpfer und leistete mit heute Morgen spontan auf dem Nahleberg Gesellschaft. Da freute ich mich, schließlich war ich schon seit um 5:00 dort oben, um vielleicht einen schönen Sonnenaufgang einzufangen. Zugegeben, der Sonnenaufgang war nicht der Hammer, dafür war der Himmerl zu wolkenlos. Und wolkenloser Himmer mit strahlendem Sonneschein macht nicht die aufregendsten Fotos.

Immerhin, als ich um 6:30 wieder nach Hause kam, wenn sich alle anderen gerade aus dem Bett quälen, hatte ich schon eine ordentliche Portion Fitness und frische Luft getankt.

Sobald werd ich das aber sicher nicht wiederholen…

HP Deskjet 3000 unter Linux mit WiFi

Endlich gibt es mal wieder was, was in diese Rubrik passt.

Heute habe ich mir einen HP Deskjet 3000 zugelegt. Via USB war der sofort erkannt und druckbereit. Super!
Bis ich das Wireless unter Linux Kubuntu 12.04 zum Laufen brachte, dauerte es noch was länger. Und so ging es:

1. Via virtuelle Maschine habe ich  den Drucker unter Windows installiert, inkl. der Wifi-Unterstützung.

2. Direkt am Drucker kann man einen Report ausgedruckt, der die nun zugewiesene IP zeigt.

3. Diese IP lässt sich direkt über den Browser aufrufen, man gelangt zum eingebetteten Webserver des HP 3000. Im “Wireless Setup Wizard” jetzt das bestehende Netzwerk auswählen und den WPA-Code hinterlegen.

4. Über die Konsole “hp-setup” starten. Der Drucker wurde sofort erkannt und in Kubuntu als WiFi-Drucker hinterlegt.

…und er druckt;)

Schanghai Time Lapse

Hammer! Dieses Video hat mich wirklich vom Hocker gehauen und ich musste erstmal eine ganze Weile grübeln und recherchieren um zu verstehen, wie einige der Effekte umgesetzt worden. Erstmal anschauen, am besten full screen und in HD:

Rob Witworth hat schon andere Metropolen Südostasiens festgehalten, nix davon aber so bombastisch wie die Metropole am Huangpu.

Ich muss sagen, seit ich das erste und bisher auch letzte Mal in Schanghai war (2001) – damals schon weit überwältgender als New York oder Tokio – ist es gewaltig gewachsen. Der Clip wird der Stadt voll gerecht.

Time Lapse Essentials: Intervalometer

Heute kam es endlich, für meine Fuji-Kamera. Das Intervalometer. Das was? Das In-ter-val-o-meter. Da steckt das Wort Interval drin.

intervalometerWozu braucht man das? Um Fotosequenzen aufzuzeichnen. Man stellt einfach ein, aller wieviel Sekunden die Kamera auslösen soll, wie viele Aufnahmen es insgesamt werden sollen (max. 999) und drückt Start. Dann klickt der Verschluß im 3-Sekunden-Takt vor sich hin, während man gemütlich einen Kaffee schlürfen kann. Naja, ich schau doch ab und zu auch zwischendurch in den Sucher…

Angeschlossen wird das Gerät via die USB-Buchse, zwei Batterien müssen noch rein. Was ein wenig stört, die Einstellungen speichert es nicht beim Ausschalten. Es muss also alles neu gesetzt werden, v.a. der Piepon nervt dabei.

Neuere SLR und inzwischen auch viele Kompakte haben das Intervalometer von Haus aus schon an Board. Meine Fuji – da schon etwas betagter -leider nicht.

Illustration mit Wacom!

Oh ja, wieviel Spaß würde es wohl machen, Designarbeiten am Rechner mit der Maus auszuführen… Da lobe ich mir doch mein Wacom-Zeichenstift! Das Tablett ist zwar klein, aber alles rund um Design und Illustration geht damit soviel intuitiver von der Hand, dass ich kaum jemals zur Maus zurück will. Tatsächlich ist das Wacom zu meinem Mausersatz geworden! Alles am Desktop wird mit dem Stift navigiert, auch außerhalb von Photoshop, inkscape und Co.

Also, lang lebe Wacom!!!